Der TSV Gladebeck musste sich in einer wilden und offenen Partie dem FC Westharz knapp mit 5:4 geschlagen geben.

In Gittelde lieferten sich beide Mannschaften nach der Pause einen offenen Schlagabtausch. In der ersten Hälfte hatte die Mannschaft von Trainer Sascha Lange die Partie noch im Griff und führte durch die Treffer von Marlene Meyer und Hanna Wüstefeld verdient mit 2:0.

Nach der Pause wurde es dann wild. Zunächst hatten die Gladebeckerinnen mehrfach die Chance, mit dem 3:0 für eine Vorentscheidung zu sorgen. Nach dem Anschlusstreffer wurde die Heimelf jedoch mutiger und drehte das Spiel innerhalb weniger Minuten komplett. Plötzlich lag Gittelde mit 4:2 in Führung. Doch die Gladebecker Frauen reagierten stark: Hanna Wüstefeld und Marlene Meyer erzielten jeweils ihren zweiten Treffer und erkämpften damit den 4:4-Ausgleich. Fast mit dem Schlusspfiff gelang den Gastgeberinnen dann aber doch noch der vielumjubelte Siegtreffer zum 5:4. „Das Spiel hätte auch 10:10 ausgehen können. So viele Torchancen und Aluminiumtreffer habe ich selten in einem Spiel erlebt. Am Ende hat die Mannschaft mit dem größeren Willen gewonnen“, resümierte Sascha Lange dieses verrückte Spiel.
Tore: 0:1 M. Meyer (7.), 0:2 H. Wüstefeld (21.), 1:2 Probst (52.), 2:2 Mönnich (60.), 3:2 Probst (62.), 4:2 Eilhard (70.), 4:3 H. Wüstefeld (75.), 4:4 M. Meyer (82.), 5:4 Probst (90.).

Archivfoto: Mike Lüllemann