Der FC Weser gewann am gestrigen Montagabend die Jubiläumsauflage des 40. Bergbräu-Cup in Uslar. Im Finale besiegte Weser den Vorjahressieger Bovender SV mit 2:1.
Das erste Spiel des Finaltags sollte auch gleichzeitig das letzte Spiel des Tages sein. Denn bereits in der Zwischenrunde trafen der FC Weser und Bovender SV aufeinander. Der BSV, der mit einer guten Truppe aber nicht mit der ersten Garde (spielte in Göttingen) angetreten ist, ging zwar in Führung, doch Weser glich aus und holte einen wichtigen Punkt, der Selbstvertrauen gab. Im Derby gegen Schönhagen, die den Auftakt gegen Uslar knapp mit 2:1 gewonnen haben, schoß sich der FC Weser in einen Rausch und gewann mit 4:0. Bovenden ließ im Duell gegen den Gastgeber beim 8:1 überhaupt nichts anbrennen. Da Weser und Bovenden auch das abschließende Gruppenspiel souverän gewannen, standen die ersten Halbfinalteilnehmer fest.
In der Gruppe B ging es ein wenig enger zur Sache: Dort enttäuschte der am Sonntag noch so überzeugende SV Holzminden auf ganzer Linie und schied punktlos aus. Die Heisebecker schöpften nach dem Auftaktsieg gegen Holzminden Hoffnung aufs Weiterkommen, mussten sich dann aber mit Niederlagen gegen Rehbachtal und Weser/Solling U19 abfinden. Die A-Jugend legte einen erfrischenden Auftritt hin und gab den Auftaktsieg gegen Rehbachtal aus der Hand, da sie sich beim Freistoß düpieren lassen haben. Zuvor hätte das Vollbrecht-Team die Führung schon ausbauen können. Dennoch ging die U19 mit sieben Punkten aufgrund des besseren Torverhältnis vor der SG Rehbachtal als Gruppensieger ins Halbfinale.
Im ersten Halbfinale stand die SG Rehbachtal ganz dicht vor dem Finaleinzug, gab diese Chance aber sträflich aus der Hand. Die SGR führte mit 1:0, hatte Ballbesitz in der Bovender Ecke, gab diesen dann aber ab und hatte dabei gar keine defensive Absicherung, so dass ausgerechnet Ex-SGR-Spieler Sven Iloge, der erst kürzlich zu Bovenden gewechselt ist, den Ausgleich kurz vor Schluss erzielen konnte. Im 9-Meter-Schießen behielt Bovenden dann die besseren Nerven und zog ins Finale ein. Im zweiten Halbfinale zeigte sich der FC Weser dann abgezockt und besiegte die U19 der JSG Weser/Solling mit 2:0.
Die SG Rehbachtal konnte mit einem 3:0 über Weser/Solling den dritten Platz sichern. Angefeuert von den stimmungsvollen Weser-Zuschauern stieg dann das Finale, in dem Bovenden in Führung ging. Weser-Keeper Jan Verhaaren und Max Fricke drehten das Endspiel aber zugunsten des Kreisligisten. Im stimmungsvollen Finale flog dann BSV-Keeper Niklas Durau mit rot vom Platz (Handspiel außerhalb des Strafraums). Der FC Weser brachte die Führung über die Zeit und konnte sich nach langem mal wieder den Bergbräu-Cup sichern. Der FCW, der als Gruppenvierter in die Endrunde eingezogen ist, feierte diesen sensationellen Sieg bis in die frühen Morgenstunden. Bovendens Sven Iloge (8 Tore) wurde nicht nur zum besten Torjäger gekürt, sondern auch zum besten Spieler. Wesers Jan Verhaaren erhielt die Auszeichnung zum besten Torhüter. Eine Bildergalerie folgt am Mittwoch.
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„Es waren ziemlich geile drei Tage. Bereits vor Turnierstart mussten wir gestern einen Einlassstopp machen. Es war wieder ein faires und schönes Turnier, ohne größere Verletzungen. Danke an alle!“, so Turnierchef Florian Zeike.
Etwas überraschend ist Maximilian Schmidt (Foto links) nicht mehr Trainer der zweiten Mannschaft des SSV Nörten-Hardenberg. Der Vorstand hat beschlossen, die Zusammenarbeit mit dem bisherigen Coach nicht fortzuführen. Die Verantwortung für die Mannschaft übernimmt ab sofort der bisherige Co-Trainer Jens von Rüsten.
Der Spielplan für die Bezirksliga wurde veröffentlicht und mit dem Derby zwischen der SVG Einbeck und dem FC Sülbeck/Immensen wartet gleich ein Kracher zum Auftakt.
Mehr als 2.200 Spiele leiteten die Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter im vergangenen Spieljahr im Fußballkreis Northeim-Einbeck. Bei der Jahreshauptversammlung der Schiedsrichtervereinigung standen vor allem der Schiedsrichternachwuchs, aktuelle Herausforderungen und zahlreiche Ehrungen im Mittelpunkt.
In einem spannenden Finale konnten sich die D-Mädchen des JFV Leinepolder am vergangenen Dienstag mit 5:2 gegen die SVG Göttingen durchsetzen. Trotz spielerischer Überlegenheit und einiger hochkarätiger Torchancen wollte dem JFV gerade in der Anfangsphase kein Tor gelingen, was auch an der gut aufgelegten Torhüterin der SVG lag.