Die SG Sickte/Hötzum konnte erneut den VW Zentrum Cup gewinnen. Im Finale setzte sich die SG mit 1:0 gegen den Nachrücker RW Göttingen II durch. Die SG Denkershausen landete als bester Kreisvertreter auf dem vierten Rang.
Am Sonntagmorgen fanden die Vorrundengruppe D + E statt. Für Olympia Kassel, die kurzfristig am Samstag abgesagt haben, rückte Rot-Weiß Göttingen II nach. „Ich habe gestern zufällig gesehen, dass Olympia Kassel heute beim Turnier bei Jahn Calden teilnimmt. Schon schade, dass man sich dann kurzfristig abmeldet. Vielen Dank an Rot-Weiß, dass sie kurzfristig eingesprungen sind“, sagt Turnierchef Sascha Lange. Die fünf Endrundentickets konnten Titelverteidiger SG Sickte/Hötzum, RW Göttingen II, SC Harlingerode, VfL Eintracht Hannover und die SG Bockenem/Ambergau lösen.
Zwischenrunde
Mit zwei souveränen Siegen konnte MF Göttingen als erstes ins Viertelfinale einziehen. Der FFC Renshausen zog dank eines 3:1-Sieg nach Rückstand gegen Harlingerode nach. In der Gruppe G war es der Titelverteidiger SG Sickte/Hötzum der die Kreisvertreter FC Weser (6:1) und SG Denkershausen (2:1) besiegen konnte. Denkershausen zog mit einem torlosen Remis gegen Weser und dem besseren Torverhältnis ebenfalls in Viertelfinale ein. Zu einem Kuriosum kam es in der Gruppe H, wo Annabelle Winkelmann (ehemals Rehbachtal) als Spielerin der SG Bockenem/Ambergau auf RW Göttingen II, wo sie Trainerin ist, im direkten Duell traf. Rot-Weiß gewann mit 3:1 im direkten Duell und konnte sich nach einem Sieg über die SVG Göttingen II (3:0) das Viertelfinalticket als Gruppensieger sichern. Durch den späten 4:4-Ausgleich zog die SG Bockenem/Ambergau gegen die SVG-Reserve ins Viertelfinale nach. Die Überraschung des Turniers, TuSpo Petershütte, konnte Gastgeber TSV Gladebeck in der Gruppe I zum Auftakt besiegen und trotzte auch Eintracht Hannover ein Remis ab. Gladebeck brauchte einen Sieg gegen Hannover um weiterzukommen, verlor aber knapp mit 1:2.
Viertelfinale
Im ersten Viertelfinale kochten dann die Emotionen hoch. Denkershausen ging gegen MF Göttingen durch Tabea Hermann in Führung. MF Göttingen glich nicht nur aus, sondern drehte die Partie. Denkershausen gab sich aber nicht geschlagen und traf vier Sekunden (!) vor Schluss erneut durch Tabea Hermann zum umjubelten Ausgleich. Vor dem anstehenden 9-Meter-Schießen gab ein MF-Offizieller seinen Ärger gegenüber Schiedsrichter Alexander Kleimann freien Lauf und kassierte die rote Karte. Im 9-Meter-Schießen konnte Jenny Schäfer-Huss und Sarah Bode für Denkershausen treffen. Die SG-Torfrau Tamara Engler hielt einen 9-Meter, der andere landete an der Latte. Denkershausen stand somit im Halbfinale. Ebenfalls nach 9-Meter-Schießen folgte RW Göttingen II gegen TuSpo Petershütte (3:2) ins Halbfinale. Die beste Torschützin des Turniers Leonie Küster (TuSpo) traf nicht nur zum Ausgleich, sondern auch per 9 Meter. Fürs Weiterkommen reichte es aber nicht. Eng ging es auch im dritten Viertelfinale zu, das die SG Sickte/Hötzum durch einen Treffer 20 Sekunden vor Schluss mit 3:2 gegen den Ligakonkurrenten FFC Renshausen für sich entscheiden konnte. Im letzten Viertelfinale sorgte Eintracht Hannover gegen Ambergau/Bockenem beim 6:0 für klare Verhältnisse.
Halbfinale/Spiel um Platz 3
Nach torlosen ersten sechs Minuten nahm des erste Halbfinale ordentlich Fahrt auf. Erst ging Denkershausen durch Sarah Bode in Front, dann drehte aber Rot-Weiß die Partie und zog als Nachrücker ins Endspiel ein. Im zweiten Halbfinale musste nach torlosen zehn Minuten die Entscheidung im 9-Meter-Schießen her: Der Titelverteidiger aus Sickte/Hötzum hatte die bessere Nerven und besiegte Eintracht Hannover mit 2:0. Der VfL Eintracht Hannover gewann das Spiel um Platz 3 mit 4:2 gegen Denkershausen.
Für den besten Kreisvertreter SG Denkershausen mit Tabea Hermann war im Halbfinale Endstation.
Finale
Wie schon im Vorjahr setzte sich die SG Sickte/Hötzum im Endspiel durch. Die Mannschaft von Trainerin Julia Krake besiegte Rot-Weiß Göttingen II knapp mit 1:0 durch und verteidigte ihren Titel. Als beste Torschützin wurde Leonie Küster (TuSpo Petershütte) ausgezeichnet. Küster erzielte acht von insgesamt zwölf TuSpo-Treffern. Den Titel für die beste Torhüterin erhielt Charlotte Kerl von Rot-Weiß Göttingen II.
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