Der FC Eintracht Northeim verliert beim Tabellenvorletzten VfL Wahrenholz mit 1:2. Dabei führte die Eintracht noch bis zur 87. Minute durch ein Tor von Marcy Grunert mit 1:0.

Auch im dritten Spiel 2024 kassierte der FC Eintracht Northeim eine Niederlage und stand nach 90 Minuten mit leeren Händen da. Da man mit 21 Spielen die meisten Partien der Landesliga bereits ausgetragen hat und der erste Abstiegsplatz mit Bovender SV (9 Punkte und 5 Spiele zurück) zwar noch ein gutes Stück entfernt ist, sollte man sich auch in dieser Saison eher nach unten orientieren.

Auf dem tiefen Wahrenhölzer Geläuf tat sich besonders die Eintracht schwer, die gerade in der ersten Halbzeit große Probleme hatten ins Spiel zu finden. »Da hat vieles, wenn nicht sogar alles gefehlt«, sagt Trainer Philipp Weißenborn. Dass das Spiel so lange 0:0 stand, war vor allem der Chancenverwertung der Gastgeber zu verdanken. »Sie haben sich extrem schwer getan aus freien Chancen Tore zu machen und wir machen dann irgendwie das 1:0. Ein Kacktor – Arnd Zeigler hätte Spaß daran gehabt«, kommentierte Weißenborn den späten Führungtreffer von Grunert (78.), der mehr als schmeichelhaft war. »Dass wir dann das Spiel noch verlieren, passt zum Spielverlauf. Aber Wahrenholz hat verdient gewonnen«, gibt Weißenborn auch trotz der späten Jokertore (87./89.). »Wir müssen viele Dinge besser machen. Das fängt bei Malte und mir an«, nimmt sich Weißenborn und Trainerkollege Froehlich selber in die Pflicht. »Wir müssen alle einen besseren Job machen und zwar schnell. So gewinnt man gegen keine Mannschaft in der Liga«, führt Weißenborn fort, der den Gastgebern zum Sieg gratuliert. »Ein verdienter Sieg für Wahrenholz, die toll gekämpft haben«