Werbung
Hier könnte eure Werbung stehen!
Jetzt Kontakt aufnehmen
Flynn Termer von der SG Ilmetal/Dassensen musste nach dem Derbysieg in Markoldendorf einen ganz besonderen Verlust vermelden. Der 18-jährige brach sich beim Jubel einen Zahn ab. Wie es zu dem Ding der Woche kam, erfahrt ihr hier.
Termer setzte sich im Voting auf dem SNNE-Instagramaccount, wo diesmal 757 Personen abstimmten, mit 49 % (371 Stimmen) deutlich durch. Auf dem zweiten Platz landete der FC Eintracht Northeim II (174 Stimmen), der im Spiel gegen den TSV Sudheim II nicht nur einen Elfmeter sondern auch eine gelb/rote Karte korrigierte und somit Fair-Play beweisen konnte. Mit 114 Stimmen (15%) landete Hendrik Rudhoff (SG Elfas II) auf dem dritten Platz. Beim Debüt gegen die FSG Hils/Selter II konnte Rudhoff gleich drei Mal trefffen und einen perfekten Einstand feiern. Marcel Fröchtenicht (13%; 98 Stimmen) vom TSV Sudheim II erzielte nach zehn Jahren Herrenfußball am Freitagabend seinen ersten Treffer. Beim Ding der Woche reichte das Erfolgserlebnis »nur« für den vierten Platz.
Keine Umfragen und aktuelle News mehr verpassen, dann folgt Sportnews Northeim-Einbeck auf Instagram.

Termer bricht sich einen Zahn beim Jubeln ab
Die SG Ilmetal/Dassensen konnte am vergangenen Sonntag das Derby in Markoldendorf mit 3:2 vor über 200 Zuschauern für sich entscheiden. Dabei feierten die SG-Spieler nach Abpfiff nicht nur ausgiebig mit ihren Zuschauern. Vom Sportplatz verlagerten sich die Feierlichkeiten in die Kabine, wo das Unglück passierte: »Es war leider kein Zweikampf und es war noch nicht einmal in der regulären Spielzeit. Also nach dem Abpfiff haben wir uns natürlich alle erstmal wahnsinnig gefreut. Danach ging es dann zum Feiern in die Kabine, wo wir alle im Halbkreis ein Siegerfoto machen wollten, beim Springen in der Kabine bin ich dann im Getümmel mit meinem Kopf gegen meine Bierflasche geschlagen und dann war der Zahn auf einmal abgebrochen. Das kleine Malheur war dann aber doch kein Hindernis, um den Derby-Sieg weiterzufeiern«, erklärt der 18-jährige, der kurioserweise mit Zweitspielrecht noch für die JSG Markoldendorf/Elfas aktiv ist, seinen »Unfall«.
Dennoch steht auch zwei Tage nach dem Vorfall, der Derbysieg für Termer im Vordergrund. »Wir waren alle natürlich mega heiß auf das Spiel. Nach einem Jahr Kreisliga endlich wieder Derby gegen Markoldendorf. Das letzte Derby vor zwei Jahren war natürlich schon geil, aber jetzt endlich selber als Herrenspieler auf dem Platz zu stehen und den Sieg mit der Mannschaft zu erkämpfen war nochmal eine deutlich geilere Erfahrung. Wir haben uns zweimal nach einem Rückstand wieder zurück ins Spiel gekämpft und jeder hat für jeden gefightet, das ist einfach Derby«, beschreibt Termer das prestigeträchtige Duell.
Nach zwei Siegen zum Auftakt sind die eigenen Erwartungen auch noch einmal gestiegen: »Für die Saison haben wir uns vorgenommen wieder attraktiven Fußball in der Kreisklasse zu spielen und uns mit unserem neuen Trainerteam gut einzuspielen, was in der Liga ja auch schon super geklappt hat. Natürlich wollen wir auch wieder um die ersten Plätzen mitspielen. Wie das aber am Ende aussieht, sehen wir dann in 9 Monaten«, gibt sich der Youngster noch demütig, wohin die Reise geht. Drei Punkte für ein Stück Zahn hat der 18-jährige aber bereits gerne eingetauscht.
