Die SVG Einbeck und GW Bad Gandersheim haben den Einzug in das Finale des Einbecker Brauhaus Kreispokal geschafft. Während Bad Gandersheim souverän den Einzug schaffen konnte, war das Halbfinale in Einbeck kaum an Dramatik zu überbieten.
SVG Einbeck – SG Rehbachtal 6:5 n.E (2:2/1:0) Wie schon im letzten Heimspiel gegen den TSV Sudheim konnte die SVG Einbeck erneut ihren Zuschauern ein dramatisches Spiel bieten. Dabei dominierten die Hausherren den Pokalfight nach Belieben, verzeichneten auch früh durch Dustin Hoffmann und Simon Wehe die ersten Torchancen, ehe Noah Reinert seine Farben mit 1:0 in Front schießen konnte. Als dann Rehbachtals Jan Fischer (48.) mit gelb/rot vom Platz flog und Einbeck Stefan Amer Salim (61.) per Elfmeter das 2:0 erzielen konnte, schien das Spiel durch. Doch die Gäste gaben sich in Unterzahl nicht auf und kämpften sich eindrucksvoll zurück. Während Ben Fotheringham (80.) per Großchance den Anschluss verpasste, waren es dann Malte Sauermann (90.+1) und Christian Nolte (90.+6), die den umjubelten Ausgleich erzielen konnte. „Rehbachtal macht am Ende aus vier Torschüssen zwei Tore. Aber auch, weil wir es zwei Mal einfach nicht gut verteidigen“, so SVG-Spieler Simon Wehe, der mit gelb/rot (90.+3) auch noch vom Platz flog. „Es ist total unnötig gewesen, weil wir das ganze Spiel dominiert haben“, so Wehe weiter. So ging es ins Elfmeterschießen, wo die SVG Einbeck dann aber die bessere Nerven hatte. Während bei Einbeck Abdul Yesilyurt verschoss, scheiterten bei Rehbachtal Ben Fotheringham und Leon Rüffer vom Punkt. „Rehbachtal hat aufopferungsvoll gekämpft und hat sich mit den Toren belohnt. Das war wirklich ein Spiel, was das Fußballherz begehrt“, führt Wehe fort.
SG Sülbeck/Edemissen – GW Bad Gandersheim 0:3 (0:2) Der Kreisligist konnte seiner Favoritenrolle gerecht werden und bog bereits im ersten Durchgang auf dem Sülbecker Sportplatz auf die Siegerstraße ab. Johannes Krähling (9.), und Oleksandr Domanskyi (28.) schossen die Grün-Weißen in Front. Kurz vor dem Abpfiff machte Tim Bohnsack den Deckel drauf. „Wir sind überglücklich, dass wir gewinnen und über 90 Minuten unser Spiel aufziehen konnten. Mich freut es, dass sich die Jungs mit Toren belohnt haben. Jetzt wollen wir den Schwung in die Liga mitnehmen, weil wir wissen, dass wir da für den Klassenerhalt punkten müssen“, freute sich GW-Trainer Yanic Winkler über seinen ersten Sieg als Coach, der auch gleichzeitig den Einzug ins Finale perfekt machte.
Am heutigen Mittwoch um 18.30 Uhr steht ein Nachholspieltag in der Bezirksliga auf dem Programm. Der SSV Nörten-Hardenberg reist zur formstarken TuSpo Petershütte, die SG Denkershausen empfängt den 1. SC Göttingen 05 II zum Heimspiel.
Der FC Weser und die SG Harzhorn konnten sich am Wochenende den Einzug ins FInale des KSN-Kreispokal sichern. Während sich Weser souverän durchsetzen konnte, zog Harzhorn spektakulär ins Endspiel ein. Das Finale findet am 12. Juni statt. Der Spielort steht noch nicht fest.