Nur rund neun Kilometer trennen am Ostersonnabend die Austragungsorte der beiden Halbfinals im Einbecker Brauhaus Kreispokal. In Einbeck und Sülbeck wird um den Finaleinzug gekämpft.
SVG Einbeck – SG Rehbachtal
Das Duell des Spitzenreiters der Kreisliga gegen den Tabellenfünften bringt einiges an Spannung mit sich und ist ein vorgezogenes Finale. Die Gastgeber aus Einbeck gehen dabei nicht nur aufgrund des Heimvorteils als hoher Favorit in die Partie und wollen dabei unbedingt den Einzug in das Endspiel, das am Sonnabend, 23. Mai ausgetragen werden soll, schaffen. In der Liga trafen die beiden Kontrahenten zuletzt im September aufeinander. Dort konnten die Bierstädter das Spiel mit 3:1 gewinnen und den Gegner, trotz 45 minütiger Unterzahl, über weite Strecken des Spiels dominieren.Doch bekanntlich schreibt der Pokal seine eigenen Gesetze, so dass die Gastgeber über 90 Minuten konzentriert bleiben möchten. Eins steht bereits im Vorfeld der Partie fest: Der Sieger der Partie geht als haushoher Favorit in das Finale.
SG Sülbeck/Edemissen – GW Bad Gandersheim
Für beide Mannschaften ist der Halbfinaleinzug bereits jetzt schon ein großer Erfolg. Da es nur ein Schritt noch bis zum Finale ist, wollen beide Teams diesen natürlich am Ostersonnabend auf dem Sportplatz in Sülbeck gehen. Eine Gemeinsamkeit haben die Halbfinal-Kontrahenten im neuen Jahr – beide Teams kommen bisher noch nicht so richtig in Tritt. Während Sülbeck/Edemissen als Spitzenteam der 1. Kreisklasse nicht über zwei Remis hinausgekommen ist, mussten die Grün-Weißen aus Bad Gandersheim gleich vier Niederlagen in der Kreisliga hinnehmen. Vor Selbstvertrauen strotzen aus diesem Grund beide Mannschaften aktuell nicht. Ein Finaleinzug könnte dabei aber helfen. Die SG Sülbeck/Edemissen hat sich dabei etwas Besonderes ausgedacht: Für das Halbfinale sponsert die SG 30 Liter Freibier. Auch anschließend gibt es noch Fassbier.
Das Halbfinale bringt eine Besonderheit mit sich. Beide Spiele werden von einem Schiedsrichter mit zwei Assistenten geleitet.