Bereits am Samstag reist der FC Eintracht Northeim nach Wolfenbüttel und tritt um 17 Uhr beim Spitzenreiter an.

„Es wird eine schwere Aufgabe für uns. Wolfenbüttel ist eine absolute Spitzenmannschaft und sie machen es von vorne bis hinten gut. Ich denke, wenn sich Eintracht Braunschweig nicht dazu entschieden hätte, wieder eine U23 haben zu wollen, wäre Wolfenbüttel im letzten Jahr bereits verdient aufgestiegen und ich gehe davon aus, dass sie in diesem Jahr der Topfavorit auf den Aufstieg in die Oberliga sind. Sie haben ne junge Mannschaft, machen eine gute Jugendarbeit und ist insgesamt ein Top-Verein!“, berichtet Eintracht-Trainer Philipp Weißenborn über den aktuellen Spitzenreiter, der am vergangenen Wochenende überraschend Punkte beim SSV Nörten-Hardenberg liegen ließ.

In der vergangenen Saison kassierte der FC Eintracht deutliche 0:3- und 0:4-Niederlagen gegen den MTV: „Sie liegen uns nicht besonders. Noch dazu kommt, dass unsere Kadersituation nicht ganz so prächtig aussieht. Insgesamt elf Spieler werden uns morgen fehlen“, so Weißenborn, der unter anderem auf Kapitän Nils Kern (Urlaub) und Ali Ismail (5. gelbe Karte) verzichten muss. „Wir nehmen wieder Tristan und Dustin aus der A-Jugend mit und kommen gerade mal so auf elf Feldspieler und zwei Torhüter. Aktuell sieht es sogar so aus, dass ich meine Fußballschuhe mitnehmen muss und mich für den Notfall auf die Bank setze“, so Weißenborn. „Wir wollen uns dennoch bestmöglich verkaufen mit der Truppe und hoffen darauf, dass, wie es im Sport manchmal ist, dass da eine Wagenburgmentalität entsteht und Wolfenbüttel uns vielleicht nicht zu 100 Prozent ernst nimmt“, rechnet sich Weißenborn nicht viel aus beim Tabellenführer, ist aber guter Dinge, dass im Derby gegen Bovenden erneut wieder einige Spieler zurückkehren.