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Es ist wieder soweit: Das Kreisderby zwischen dem FC Eintracht Northeim und dem SSV Nörten-Hardenberg steht am Samstag um 18 Uhr im Gustav-Wegner-Stadion an.
Für das prestigeträchtige Duell der beiden höchstspielenden Mannschaften könnten die Formkurven im Jahr 2024 nicht gegensätzlicher verlaufen. „Wir haben eine Phase, wo es aktuell schwer läuft und wir einfach keine Ergebnisse liefern. Der Trend in der Mannschaft ist aber ok und wir haben die ganze Woche mit über 20 Leuten trainiert“, ist Eintracht-Trainer Philipp Weißenborn optimistisch vor dem Derby. „Natürlich ist das aber eine Geschichte für den Kopf, dass wir ordentliche Spiele gemacht und dennoch verloren haben. Wir müssen versuchen weiter hart zu arbeiten, um dann irgendwann wieder Ergebnisse zu erzielen. Nörten hat auf jeden Fall klar die Favoritenrolle am Samstag, auch wenn die letzten Derbys immer eng waren und durch individuelle Qualität entschieden wurden“, blickt der 36-jährige auf die letzten beiden Duelle zurück, die Melvin Zimmermann (1:0) und Thorben Rudolph (2:1) jeweils kurz vor Schluss zugunsten des SSV entschieden haben. Hoffnungen werden im Eintracht-Lager auf Neuzugang Hamudi Alawie gelegt, der aber nach drei Jahren Pause sicher noch ein wenig Anlaufzeit benötigt.
Die Gäste aus Nörten-Hardenberg wollen den Schwung aus den letzten Wochen ins Derby mitnehmen und freuen sich auf das Auswärtsspiel in Northeim, da ja der Großteil des Kaders eine Vergangenheit beim FC Eintracht Northeim hat. „Ich freue mich auf die Rückkehr nach Northeim und dort mal wieder im Stadion zu spielen. Ich habe noch zu einigen Spielern aus meiner Zeit in Northeim Kontakt. Nichtsdestotrotz wollen wir den Schwung und die drei Punkte mitnehmen. Die 90 Minuten sind wir denn keine Freunde, wenn wir uns gegenüberstehen!“, so SSV-Coach Oliver Gremmes, der fast auf seinen gesamten Kader zurückgreifen kann. „Ich kann es mir nicht so wirklich erklären, warum Northeim aktuell unten drin steht. Die Mannschaft hat eine enorme Qualität und ich habe meinen Jungs gesagt, dass wir sie auf keinen Fall unterschätzen dürfen“, führt Gremmes fort. „Wir hatten einen ähnlichen Negativlauf ja auch in der Hinrunde, wo wir einfach Pech hatten, das hat Northeim gerade“, fühlt der Coach mit den Gastgebern mit.
Die Zuschauer dürfen sich jedenfalls auf ein spannendes Duell freuen, mit zwei spielstarken Teams, die fast mit voller Kapelle antreten können. Also ab ins Gustav-Wegner-Stadion.
