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Keine Punkte und auch keine Tore gab es an diesem Wochenende für die heimischen Bezirksligisten. Alle drei mussten deutliche Niederlagen hinnehmen.
SG Denkershausen/Lag. – Sparta Göttingen 0:4 (0:2)
Die stark ersatzgeschwächten Gastgeber bauten ein Abwehrbollwerk auf, um die favorisierten Gäste zu ärgern. Ausgerechnet durch ein Eigentor wurde dieses durchbrochen. Während Noah Ellies im Gegenzug die Großchance zum Ausgleich verpasste, wurde Sparta seiner Favoritenrolle gerecht und gewann auch in der Höhe verdient. Dabei überragte der Flügelflitzer Joshua Drevenstedt. Kurz vor Schluss kassierte Niklas Mönnig auch noch die Ampelkarte. »In Anbetracht der Kadersituation ist die Niederlage verkraftbar. Die Einstellung hat über 90 Minuten gestimmt. Wir hoffen, dass im nächsten Spiel wieder einige Spieler zurückkehren werden«, so SG-Trainer Tobias Mann. Bei Sparta war es das erste Spiel nach der Trainerentlassung von Esmir Muratovic, der überraschend am vergangenen Donnerstag von seinen Aufgaben entbunden wurde.
Tore: 0:1 Mönnig (27./ET), 0:2 Drevenstedt (42.), 0:3 Al Debek (67.), 0:4 Drevenstedt (81.)
FC Sülbeck/Immensen – RSV Geismar 05 0:5 (0:1)
Von Beginn an konnten die Gäste aus Geismar der Heimelf den Schneid abkaufen und zeigten sich zielstrebiger in der Offensive, konsquenter in der Defensive und griffiger in den Zweikämpfen. Die Hausherren fanden überhaupt nicht ins Spiel und konnten sich noch bei ihrem Torwart Niklas Fischer bedanken, der gleich mehrfach glänzend parieren konnte und eine noch höhere Niederlage verhinderte. »Das gehört zum Fußball dazu, dass man auch mal so eine heftige Packung kriegt. Wir waren ab der ersten Sekunde nicht griffig, nicht gallig und überhaupt nicht da defensiv. Mit Ball war das viel zu wenig, hatten viel zu wenig Bewegung und einfach eine schlechte Leistung von uns heute. Wir haben überhaupt nicht das umgesetzt, was wir trainiert haben. Das Ergebnis ist in der Höhe auch völlig verdient und Niklas Fischer hat noch ein paar Dinger richtig gut gehalten. Die Niederlage tut heute weh und wir müssen den verdienten Sieg für Geismar neidlos anerkennen«, zeigte sich FC-Co-Trainer Marcel Rohra nach dem Spiel enttäuscht von der Leistung seiner Mannschaft. Einen Grund zur Freude gab es aber dennoch. Nach 329 Tagen feierte Luis Papenberg nach schwerer Verletzung sein Comeback und wurde in der 62. Minute für Finn Bindewald ins Spiel gebracht.
Tore: 0:1 Pöge (28.), 0:2 Buschermöhle (56.), 0:3 Stahlke (64.), 0:4 Pfeifenschneider (74.), 0:5 Pelka (88.)
SC Hainberg – SSV Nörten-Hardenberg 3:0 (0:0)
Neben Lucas Duymelinck, der doch nicht im Kader stand, fiel auch noch kurzfristig Silvan Steinhoff beim SSV Nörten-Hardenberg neben den ganzen Langzeitverletzten aus. »Wir können keine 6 bis 7 Stammspieler in der Bezirksliga ersetzen«, sagte SSV-Coach Yusuf Beyazit, der seiner aufgebotenen Mannschaft dennoch ein Lob aussprach. »In der ersten Hälfte haben wir es noch gut gemacht und haben über 90 Minuten alles gegeben. Im zweiten Durchgang hatten wir dann gute 20 Minute Unordnung in der Mannschaft, wo die Gegentreffer dann gefallen sind. Am Ende aber eine verdiente Niederlage für uns«, so Beyazit weiter.
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