Für den FC Eintracht Northeim gab es beim Gastspiel in Bovenden nichts zu holen. Der BSV setzte sich im Südniedersachsen-Derby mit 2:0 durch und feierte damit auch im dritten Landesliga-Spiel der Saison einen Sieg.

Die Hausherren erwischten vor rund 250 Zuschauern den deutlich besseren Start und übernahmen zunächst die Kontrolle. Schon in der neunten Minute traf Sven Iloge zur Bovender Führung. Erst danach fand die Eintracht besser in die Begegnung und konnte das Geschehen ausgeglichener gestalten. Wirklich gefährlich wurde es vor dem Bovender Tor allerdings nur selten. Nach 25 Minuten kam Raphael Peinemann per Kopf zum Abschluss, stellte BSV-Schlussmann Theodor Bachmann damit aber vor keine größeren Probleme. Kurz vor dem Halbzeitpiff schaltete Bovenden nach einem zu kurz geratenem Andreß-Abschlag schnell um, kombinierte sich traumhaft durch und erzielte durch Harut Hayrapetyan den Treffer zum 2:0. Mit dem Spielstand ging auch in die Halbzeit.

Nach Wiederbeginn hatte Bovenden mehrfach die Gelegenheit, die Partie endgültig zu entscheiden. Michael Maier brachte bei seinem Abschluss jedoch nicht genügend Druck hinter den Ball. Dennis Falinski tauchte frei vor Leevi Andreß auf, konnte den Northeimer Torhüter aber ebenfalls nicht überwinden. Von der Eintracht kam auch im zweiten Durchgang offensiv nur wenig. Die beste Möglichkeit hatte der eingewechselte Lukas Runge (76.), doch BSV-Keeper Bachmann entschärfte diesen Abschluss mit einer starken Parade. In der Schlussphase wurde es noch einmal hitziger. Nach einem Foul entstand in der 84. Minute eine größere Auseinandersetzung, bei der Tristan Mediavilla und Navid Atashfaraz aneinandergerieten. Beide Spieler wurden mit Gelb verwarnt. Kurz darauf fehlte Northeim nur wenig zum Anschlusstreffer: Nach einer Flanke von Dustin Braun setzte Mediavilla seinen Kopfball knapp neben das Bovender Tor. Am Spielstand änderte die zweite Halbzeit nichts mehr. Am verdienten Bovender Heimsieg auch nicht. Ausschlaggebend war vor allem die größere Konsequenz der Gastgeber vor dem Tor. Während Bovenden seine Möglichkeiten nutzte, entwickelte Northeim offensiv über weite Strecken zu wenig Gefahr.