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Die zweite Bezirkspokalrunde fand am heutigen Mittwochabend statt. Lediglich der SSV Nörten-Hardenberg vertritt unseren Fußballkreis noch weiter im Wettbewerb. Der FC Sülbeck/Immensen und FC Eintracht Northeim schieden aus.
FC Sülbeck/Immensen – 1. SC Göttingen 05 0:1 (0:1)
Mit einer taktisch disziplinierten Leistung konnte der FC Sülbeck/Immensen die Gäste über weite Strecken der 90 Minuten vom eigenen Tor fern halten. In einer fairen Partie hatte der FC bei einem Lattentreffer (17.) Glück nicht in Rückstand zu geraten. Kurz vor dem Halbzeitpfiff gingen die 05er dann nach einem schönen Spielzug durch Ali Ismail (42.) in Führung. Nach dem Seitenwechsel hatte 05 erneut viel Ballbesitz, entwickelte aber lange keine Ideen um so richtig gefährlich vor dem Sülbecker Tor aufzutauchen. Erst in den Schlussminuten hatte der Landesligist noch drei gute Chancen auf den zweiten Treffer. Dem FC Sülbeck/Immensen bot sich durch Janne Ahrens (87.) auch noch die Chance auf den Ausgleich, doch sein Abschluss hatte nicht die nötige Power, um richtig gefährlich zu werden.
SSV Nörten-Hardenberg – SV Rotenberg 4:3 n.E. (0:0, 0:0)
In einem typischen 0:0-Spiel hatte der SSV die besseren Nerven vom Punkt. Während der 90 Minuten verzeichnete der SSV per Kopf die größte Torchance (35.) im Spiel. Im zweiten Durchgang übernahm Rotenberg dann das Zepter, konnte daraus aber auch keine richtige Torgefahr entwickeln. So ging es folgerichtig ins Elfmeterschießen, in dem Killian Kurmes, Tarkan Tahiri, Silvan Steinhoff und André Schannor trafen.
SG Bergdörfer – FC Eintracht Northeim 5:3 n.E. (2:2, 1:1)
Deja-Vu-Erlebnis für den FC Eintracht. Wie schon im April schied der FC Eintracht beim Bezirksligisten nach Elfmeterschießen aus. Während der 90 Minuten überschlugen sich die Ereignisse und der Breitenberg hatte alles zu bieten, was das neutrale Fußballerherz begehrt. Sowohl Bergdörfer als auch Northeim bekamen am ersten Durchgang jeweils einen schmeichelhaften Elfmeter zugesprochen, der jeweils souverän verwandelt wurde. Nachdem dann Northeim gut aus der Halbzeit kam, aber das nicht in Tore ummünzen konnte, boten sich die Teams in der Schlussphase einen offenen Schlagabtausch, in dem Bergdörfers Luca Rusalo (86.) mit gelb/rot vom Platz flog. Den folgenden Freistoß setzte Dustin Braun an den Pfosten. Doch im nächsten Angriff ging die Eintracht dann durch Braun (89.) in Führung. Ein Tor Vorsprung und ein Mann mehr – was sollte da noch passieren? Ein Eckball für die Gastgeber, die doch noch zum vielumjubelten Ausgleich kam. So ging es erneut ins Elfmeterschießen, bei dem Thierry Patigo, Kian Salovic und Johann von Breitenbuch allesamt scheiterten. Lediglich Ruwen Maaß konnte seinen Elfmeter verwandeln. Somit war die Pokal-Überraschung perfekt. Der FC Eintracht scheitert erneut an der SG Bergdörfer im Pokal.
