Mit einem souveränen 3:0-Sieg konnte sich der FC Eintracht Northeim am Mittwochabend in Sülbeck durchsetzen. Die Teams durften sich über eine stattliche Zuschauerkulisse von übern 400 Zuschauern freuen.

Die Gäste aus der Kreisstadt spielten eine starke erste Hälfte, waren präsenter in den Zweikämpfen und ließen die Gastgeber gar nicht zur Entfaltung kommen. Oftmals war Northeim ein Schritt schneller am Ball und hatte somit das Zepter in der Hand. Diese Überlegenheit münzten die Northeimer dann auch in Tore um: Tadej Semenic (34.) traf per Slapstick-Tor zur Führung, nach schöner Halbfeldflanke von Kian Salovic baute Raphael Peinemann (42.) den Vorsprung vor der Halbzeit sogar noch aus. Mit dem Halbzeitpfiff kam Sülbeck, etwas aus dem Nichts, zur Großchance auf den Anschluss, doch der Ex-Northeimer Marcy Grunert scheiterte am stark reagierenden Tim Tautermann.

Raphael Peinemann bejubelt seinen Treffer zum 2:0.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein ähnliches Spiel und Northeim verwaltete nicht nur die Führung, sondern baute diese durch ein Eigentor von Felix Burgmann (72.) noch aus. „Die Jungs haben ein super disziplinierten und erwachsenen Auftritt gezeigt. Ich hab ihnen vor dem Spiel gesagt, dass wir heute zeigen können, dass wir den besseren Fußball spielen und das haben sie denn auch gezeigt. Wir haben das Spiel von der ersten bis zur letzten Minute dominiert!“, freute sich Eintracht-Trainer Kevin Mundt über den deutlichen Auswärtssieg, der zugleich den Klassenerhalt für den FC Eintracht Northeim bedeutete. „Glückwunsch nach Northeim zum Klassenerhalt und zum völlig verdienten Sieg. Wir haben, besonders in der ersten Halbzeit, unsere Leistung nicht auf den Platz gebracht. Noch dazu wieder mega unglückliche Tore kassiert!“, so Sülbeck Co-Trainer Marcel Rohra.

Northeims Thierry Patigo (links) im Zweikampf mit Felix Burgmann.