Der SSV Nörten-Hardenberg hat am Maifeiertag das Kreisderby gegen die SG Denkershausen für sich entschieden und sicherte sich einen insgesamt verdienten 2:0-Sieg.

In einer über weite Strecken niveauarmen Partie waren es die Gastgeber aus Nörten, die die klareren Akzente in der Offensive setzten. Beiden Teams fehlten zahlreiche Spieler, die der SSV besser kompensieren konnte. Zwar fehlte beiden Mannschaften über lange Zeit die spielerische Linie, doch der SSV erspielte sich die besseren Torchancen und war dem Führungstreffer deutlich näher. So hatte Luis Erhardt die erste gute Chance (8.) im Spiel. Erhardt, der bereits im Hinspiel einen Dreierpack erzielen konnte, war erneut der auffälligste Spieler, traf per direkten Freistoß (37.) zur Führung und erwischte dabei SG-Keeper Andreas Beier auf dem falschen Fuß. Die SG Denkershausen hingegen tat sich schwer, im Angriff für echte Gefahr zu sorgen. Es mangelte vor allem an Durchschlagskraft im letzten Drittel, sodass zwingende Möglichkeiten weitgehend ausblieben. Noch vor dem Halbzeitpfiff hatte erneut Ehrhardt die Chance auf 2:0 zu erhöhen, ließ diese aber liegen.

Nach dem Seitenwechsel kam Denkershausen zwar besser aus der Kabine, konnte SSV-Keeper Nico Kaufmann und die von Routinier Dennis Zeibig organisierte Abwehr aber nicht wirklich in Gefahr bringen. Dagegen tankte sich Christopher Rotter über die rechte Seite durch und servierte auf Johannes Wehr (74.), der die Vorentscheidung zum 2:0 erzielen konnte. In der Schlussphase verpasste der SSV sogar mit einem doppelten Pfostentreffer den Vorsprung auszubauen. So blieb es am Ende bei einem verdienten Derbyerfolg für Nörten-Hardenberg, die wichtige Punkte im Abstiegskampf feiern. „Meine Mannschaft hat das umgesetzt, was ich von ihnen gefordert habe. Die Einstellung hat gestimmt und wenn das passt, sind wir auch nur schwer zu schlagen. Wir sind super zufrieden aber am Sonntag geht’s weiter!“, so SSV-Coach Yusuf Beyazit. Sein Gegenüber Tobias Mann erklärt nach dem Spiel, „dass mir im ersten Durchgang die Leidenschaft gefehlt hat. Es war uns heute nicht möglich, die vielen Ausfälle zu kompensieren.“