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11Teamsports Store Göttingen
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Auch im achten Spiel blieb das Erfolgserlebnis für den FC Sülbeck/Immensen aus. Der Aufsteiger unterlag vor rund 250 Zuschauern verdient gegen die SVG Göttingen mit 0:2 bei der Schlammschlacht am Freitagabend.
Während es die komplette Spielzeit nicht einmal aufgehört hat zu regnen, boten sich die Teams einen packenden Fight auf einem matschigen Geläuf. An guten Landesligafußball war bei dem Wetter bei beiden Mannschaften nicht zu denken. In der kampfbetonten Partie nahmen beide von Beginn an den Kampf an und so verzeichneten die Gäste die ersten Chancen (14./20.), um in Führung zu gehen. Die Gastgeber ließen gute Kontergelegenheiten ungenutzt oder hatten in der Offensive Temponachteile gegen die SVG-Abwehr, wo aussichtsreiche Chancen verpufften. Einmal kam der FC dann aber doch mal gefährlich vor das Tor, doch SVG-Keeper Jannik Strüber hielt seinen Kasten sauber. Im Gegenzug ließ die SVG gleich zwei gute Konterchancen liegen, bei denen sich FC-Keeper Timo Lesch auszeichnen konnte. Mit dem Halbzeitpfiff kassierte Sülbeck noch eine unnötige Standardsituation aus dem Halbfeld, die SVG-Spieler Nicolas Rode (45+4) zur Führung in den Sülbecker Kasten bugsieren konnte. Bitter: Direkt nach dem Tor pfiff der Schiedsrichter nicht mehr an.

Nach dem Seitenwechsel nutzte die SVG einen Sülbecker Fehler in der Vorwärtsbewegung und konterte die Gastgeber mustergültig aus: Julian Kratzert (53.) ließ Timo Lesch ohne Abwehrchance. In der Folge wurde es zur Rutschpartie und auf dem seifigen Boden kam kein wirklicher Spielfluss mehr zustande. Torchancen blieben Mangelware. Vielmehr schenkten sich die Mannschaften nichts und kämpften um jeden Zentimeter auf dem Platz. Kurios: FC-Youngster Julian Heling wurde eingewechselt und feierte sein Landesliga-Debüt. Da der 18-jährige aber zu früh auf den Platz ging, kassierte er ohne eine Minute gespielt zu haben, die erste gelbe Karte. Nur Minuten später hatte Heling (81.) dann aber eine große Chance sich in die Geschichtsbücher einzutragen, doch Strüber im SVG-Tor verhinderte den ersten Sülbecker Landesligatreffer mit einer Glanztat. Auch in der Nachspielzeit verpasste Sülbeck das erste Tor. Somit blieb es beim 2:0-Sieg für die SVG Göttingen. Den Kampf kann man dem FC Sülbeck/Immensen nicht absprechen, aber auch nach 720 Landesligaminuten steht die Schnepel-Elf noch ohne Punkte und ohne eigenes Tor da. Ein historischer Negativrekord!
