Mit einer 1:3-Niederlage kehrten die Oberliga-Fußballerinnen vom FC Eintracht Northeim aus Tündern zurück. Dennoch war der Coach aufgrund der Personallage nicht ganz unglücklich.

„Jede Einzelne hat sich richtig reingehauen und wir haben von Anfang an gesagt, wenn wir dann mit einem guten Gefühl nachhause fahren und es am Ende nicht reicht, dann ist es ok für uns. Und so war es auch“, so Trainer Marcel David, der nur 14 Spielerinnen dabei hatte, wovon drei auch noch nominelle Torhüterinnen sind. Mit Hanna Cohrs wurde eine Torhüterin sogar für die letzten 20 Minuten im Sturm eingewechselt.

Die Gastgeberinnen gingen kurz vor Halbzeit in Führung, die Johanna Gießler (50.) direkt nach dem Seitenwechsel ausgleichen konnte. Erneut ging Tündern (55.) in Front. Kurz vor dem Abpfiff entschieden die Gastgeberinnen dann die Partie für sich. „Das 3:1 war geschenkt. Wir haben alles nach vorne geworfen und die haben nochmal nen langen Ball gemacht, so ist es dann im Fußball“, so David. Nicht zufrieden zeigte sich der Coach mit der Schiedsrichterleistung: „Die war schon in der letzten Woche nicht gut. Das 2:1 ist ein ganz klares Stürmerfoul. Es war dennoch ein sehr guter Auftritt von uns der Mut macht. In der nächsten Woche wird es dann auch mal wieder Zeit, dass die Mädels sich belohnen, weil sie sich es verdient haben“, führt David fort.