Der FC Hettensen/Ellierode holt sich den Sieg in einer stark besetzten Gruppe. Dennoch spricht am Freitagabend in der S-Arena niemand über den starken Auftritt des Aufsteigers, da es einen unschönen Vorfall gab.

Beim Einbecker Brauhaus Cup konnte der FC Hettensen/Ellierode überzeugen und sich mit starken Leistungen den Einzug in die Endrunde am Sonntag sichern. Zunächst trotzte der Bezirksliga-Aufsteiger dem Landesligisten Bovender SV ein 4:4 (Tore: Bugiel, Nixdorf, Busch, Döring) ab. Dann besiegte das Team von Trainer Danny Willert den Ligakonkurrenten Sparta Göttingen mit 4:3 (Tore: Busch, Bugiel, Marten, Fiege) und machten dort bereits einen großen Schritt Richtung Endrunde.

Da es im Parallel-Spiel zwischen dem Bovender SV und Sparta Göttingen (3:0) die Emotionen hochkochten, geriet der starke Auftritt des FC Hettensen/Ellierode aber in den Hintergrund. Beim Bovender 3:0-Sieg erhielt ein Sparta-Spieler von der Schiedsrichterin eine 2-Minuten-Strafe, woraufhin der Sparta-Spieler so lange meckerte, bis er aufgrund einer Beleidigung den roten Karton sah. Im weiteren Verlauf des Spiels blieb es hitzig und Sparta kassierte eine weitere 2-Minuten-Strafe. Mit dem Endstand von 3:0 für Bovenden ist Sparta somit aus dem Turnier geflogen, doch die Sache war noch lange nicht erledigt. Nach Abpfiff der Partie ging es hoch her und nach Zuschauerberichten wurde ein anderer Schiedsrichter von einem Sparta-Anhänger ins Gesicht geschlagen. Nach kurzer Beratung entschied sich das Schiedsrichter-Trio verständlicherweise nicht weiter zu pfeifen und verließ die S-Arena vor dem Turnierende. Zu dem Zeitpunkt war auch bereits schon die gerufene Polizei eingetroffen, die eine Anzeige wegen Körperverletzung aufgenommen haben soll.

Das abschließende Spiel zwischen dem FC Hettensen/Ellierode und dem SCW Göttingen (7:0) wurde von einer Betreuerin des SCW Göttingen geleitet. Damit stand Hetttensen/Ellierode als Gruppensieger fest. Der Turnierveranstalter hat inzwischen Stellungnahme zu den Vorfällen veröffentlicht.