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Trotz denkbar schwieriger Voraussetzungen haben sich die Oberliga-Damen des FC Eintracht Northeim bei Eintracht Braunschweig teuer verkauft. Ohne Wechselmöglichkeiten und mit lediglich elf Spielerinnen angereist, hielt die Mannschaft von Trainer Marcel David lange dagegen. Am Ende fiel das Ergebnis mit 1:5 deutlicher aus, als es der Spielverlauf verdient gehabt hätte.
Dabei erwischten die Gastgeberinnen einen perfekten Start. Bereits in der zweiten Minute ging Braunschweig mit 1:0 in Führung. Jolie Just (18./23.) erhöhte mit einem Doppelschlag auf 3:0. Für Northeim, das aufgrund der dünnen Personaldecke keinerlei Möglichkeiten hatte, von der Bank nachzulegen, wurde die Aufgabe damit früh noch schwieriger. Doch die Eintracht steckte nicht auf. Die Northeimerinnen arbeiteten geschlossen gegen den Ball, warfen sich in die Zweikämpfe und versuchten, den favorisierten Gastgeberinnen das Leben so schwer wie möglich zu machen. Nach der Pause hielt der FC Eintracht das 0:3 lange und zeigte trotz schwindender Kräfte eine engagierte Vorstellung.
Erst Mitte der zweiten Hälfte schnürte Just ihren Viererpack und stellte auf 4:0. Northeim belohnte sich wenig später zumindest mit dem verdienten Ehrentreffer: Johanna Gießler traf zum 1:4. Den Schlusspunkt setzte Braunschweigs Celina Klebe mit dem 5:1.
Trotz der Niederlage zeigte sich Trainer Marcel David mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden: „Wir haben das gut gemacht, konnten den Gegner ein wenig ärgern und am Ende fällt die Niederlage etwas zu hoch aus. Braunschweig hat aber verdient gewonnen. Die Mädels haben ab der ersten Minute alles reingeworfen und sich super verkauft. Letzte Woche habe ich die Einstellung kritisiert, das war diesmal komplett das Gegenteil und sie haben super gekämpft.“
Gerade angesichts der Tatsache, dass Northeim mit nur elf Spielerinnen auskommen musste, war die Reaktion nach der zuletzt kritisierten Einstellung ein positives Signal. Zwar blieben die Punkte in Braunschweig, kämpferisch präsentierte sich die Mannschaft von Marcel David diesmal jedoch so, wie es sich der Trainer vorgestellt hatte.
