Der FC Eintracht Northeim hat sich dem MTV Gifhorn in einem torreichen Duell mit 2:4 (1:3) geschlagen geben müssen. Vor allem die Anfangsphase wurde den Northeimern zum Verhängnis: Innerhalb von nur zehn Minuten stellten die Gäste früh auf 0:3.

James Damas James (12.) brachte den MTV Gifhorn in Führung. Kurz darauf erhöhte Marvin Luczkiewicz (18.) auf 0:2, ehe Tjark Lütkemüller (22.) sogar das dritte Gifhorner Tor nachlegte. »Ich hatte trotz des 0:3 aber das Gefühl, dass wir reinkommen können«, so Eintracht-Trainer Jannik Hell. So kam es dann auch: Northeim ließ sich vom deutlichen Rückstand allerdings nicht entmutigen. Thierry Patigo (37.) sorgte mit dem Treffer zum 1:3 dafür, dass die Eintracht noch vor der Pause wieder Hoffnung schöpfen konnte. Nach dem Seitenwechsel verkürzte Dustin Braun (47.) direkt auf 2:3 und plötzlich war die Partie wieder völlig offen. Doch statt weiter auf den Ausgleich zu drängen, nahmen die Northeimer den Schwung nicht mit. »Dann war es so, dass Gifhorn nicht muss und wir nicht wollen. Das hab ich der Mannschaft nach dem Spiel auch so gesagt. Das ist sehr schade, dass wir es nicht zwingend wollen«, so Hell weiter, der aber dennoch positiv findet, dass die Northeimer erneut zwei Tore geschossen haben und somit die Abschlusschwäche aus dem Vorjahr überwunden haben. »Das ist gut. Es bringt aber am Ende nichts, wenn wir mehr reinkriegen als schießen«, so Hell. In der Schlussminute vollendete Jovan Hoffart (90.) einen Konter zum 4:2-Endstand. »Am Ende ist es wieder ein Spiel gewesen, woraus wir lernen müssen und unsere Schlüsse draus ziehen werden«, berichtet der Coach. Nächste Woche gehts zum punktlosen Schlusslicht nach Bad Harzburg.

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