Die Oberliga-Damen des FC Eintracht Northeim mussten sich dem FC Pfeil Broistedt mit 2:4 am Sonntag geschlagen geben. Dabei stand das Endergebnis auch schon zur Halbzeit fest.

Die Gäste erwischten einen Traumstart: Jessica Engwicht (2.), Denise Gregor (8.) und Alina Kleber (23.) sorgten früh für eine deutliche 3:0-Führung. Northeim zeigte anschließend Moral und kämpfte sich durch Gesa Radtke (31.) und Johanna Gießler (36.) auf 2:3 heran. Doch noch in derselben Minute stellte Gianna Beier (36.) mit dem Treffer zum 2:4 den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her. »Das war eine ganz schwache erste Halbzeit von uns. Die wenigen Torchancen, die wir dann hatten, haben wir auch genutzt. Unsere beiden Tore von Johanna und Gesa waren oberste Kategorie und waren individuell schon gut gemacht. Wir haben es aber zum wiederholten Mal geschafft, dass wir uns in den ersten fünf Minuten ein Gegentor fangen. Auch wenn das Tor meterweit Abseits war«, so Eintracht-Coach Marcel David, der die Schiedsrichterleistung kritisiert. »Es ist aber auch schwer bei einer Niederlage über den Schiedsrichter zu sprechen«, so David.

Nach dem Seitenwechsel zeigte Northeim ein anderes Gesicht, spielte gut nach vorne aber Broistedt hat es extrem gut verteidigt, dass die Northeimerinnen nur noch eine Großchance hatte, die aber nicht genutzt wurde. »Aufgrund der ersten Halbzeit, muss man Broistedt aber zum verdienten Sieg gratulieren«, so David, der mit seinem Team am kommenden Sonntag die SVG Göttingen im NFV-Pokal zu Gast hat.

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