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Die SVG Einbeck hat das Finale in Kalefeld mit 5:2 gegen GW Bad Gandersheim gewonnen und sich nach einer deutlichen Leistungssteigerung kurz vor der Pause verdient durchgesetzt. Vor 435 Zuschauern entwickelte sich nach zunächst zähem Beginn noch ein torreiches Endspiel.
Lange Zeit neutralisierten sich beide Mannschaften auf dem Kalefelder Kunstgrün. Torchancen waren selten, stattdessen prägten viele Ballverluste und vorsichtiges Abtasten die Partie. Die favorisierten Bierstädter hatten mit der gut gestaffelten Fünferkette der Domstädter ihre Probleme und entwickelten keine Ideen, um diese zunächst zu durchbrechen. Erst in der Schlussphase der ersten Halbzeit nahm das Finale Fahrt auf: In der 42. Minute spielte Niklas Schwab einen starken Steckpass auf Seydi Erbek, der zur Führung für die SVG einschob. Nur wenig später erhöhte Schwab selbst auf 2:0, ehe Erbek in der Nachspielzeit sogar das 3:0 folgen ließ. Die individuelle Qualität der Einbecker war vor der Halbzeit mehr als sichtbar.

Doch Gandersheim gab sich noch nicht geschlagen. Belousov verkürzte kurz vor dem Halbzeitpfiff auf 1:3 und brachte den Außenseiter zurück ins Spiel. Nach dem Seitenwechsel wurde es tatsächlich noch einmal spannend: Leon Groß köpfte nach einer Stefke-Flanke das 2:3 und sorgte wieder für Hoffnung bei Grün-Weiß.

Die Antwort der SVG ließ allerdings nicht lange auf sich warten: In der 74. Minute profitierte Erbek von einem Torwartfehler und machte mit seinem dritten Treffer des Tages das 4:2. In der Schlussphase hatte Dustin Hoffmann zunächst zweimal Pech, als seine Treffer wegen vermeintlicher Abseitsstellung aberkannt wurden. Tief in der Nachspielzeit durfte der Torjäger dann doch noch jubeln und traf zum 5:2-Endstand. Trotz der sieben Tore blieb die Partie insgesamt fair. Die wenigen Gelben Karten gab es erst spät nach kleineren Diskussionen und taktischen Fouls. Am Ende feierte die SVG Einbeck einen verdienten Finalsieg – angeführt von Dreifachtorschütze Seydi Erbek als Matchwinner. Am Mittwoch könnte die SVG den Kreismeistertitel folgen lassen.

Der Gastgeber FC Auetal sorgte für eine perfekte Organisation des Finales, so dass es zu keinen großen Wartezeiten kam und alle Zuschauer schnell versorgt wurden.
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