Showdown zum Saisonfinale: Für den Northeimer HC steht das letzte Spiel einer spannenden Saison an – und dort geht es nochmal um alles. Am Samstag um 19 Uhr gastiert der NHC bei der SG Achim/Baden, während parallel die Entscheidungen im Auf- und Abstiegskampf fallen.

Die Rollen sind klar verteilt: Beide Mannschaften sind zum Siegen verdammt. Northeim kann seine minimale Chance auf den Aufstieg in die 3. Liga nur mit einem eigenen Erfolg wahren. Gleichzeitig ist Schützenhilfe nötig – Großenheidorn müsste im zeitversetzten Spiel ab 19.30 Uhr zuhause gegen Schaumburg verlieren.

Für Achim/Baden geht es dagegen ums nackte Überleben in der Liga. Als Drittletzter liegt das Team punktgleich mit Alfeld und nur einen Zähler hinter Himmelsthür. Um den Klassenerhalt zu schaffen, muss mindestens einer dieser Konkurrenten noch abgefangen werden. Die Situation wird zusätzlich verschärft, da durch voraussichtlich drei Absteiger aus höheren Ligen auch drei Teams die Regionalliga verlassen müssen.

Während die Gastgeber also auf mehrere Hallen und Ergebnisse gleichzeitig schauen müssen, richtet sich der Fokus beim NHC auf eine einzige Begegnung: Großenheidorn gegen Schaumburg. Nur wenn dort die Gastgeber verlieren und Northeim selbst gewinnt, lebt der Traum von der 3. Liga weiter.

Emotional wird es zudem beim Blick auf das Personal: In Achim bestreitet das Team seine letzten Minuten mit Mateusz Wróbel und Moritz Beltzer im Kader. Beltzer zieht es zur Reserve von Friesenheim-Hochdorf in die 3. Liga Süd/West, Wróbel kehrt in seine polnische Heimat zurück und schlägt dort beruflich einen neuen Weg ein.

Leicht wird die Aufgabe allerdings nicht. Achim/Baden präsentierte sich zuletzt trotz Niederlagen gegen direkte Konkurrenten äußerst konkurrenzfähig und verlor beide Partien nur knapp mit jeweils einem Tor Unterschied.

Der NHC reist dennoch mit einem klaren Ziel an: ein Sieg zum Abschluss – als sportlich sauberer Schlusspunkt und in der Hoffnung, dass sich parallel doch noch eine Tür in Richtung Aufstieg öffnet.