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Der Northeimer HC hat im Kampf um den Aufstieg in die 3. Liga einen Rückschlag hinnehmen müssen. Bei der 27:34 (13:20)-Niederlage in Wunstorf ließ das Team von Trainer Jürgen Bätjer wichtige Punkte liegen.
Von Beginn an machten die rund 100 NHC-Fans das Auswärtsspiel zu einem Heimspiel und übertönten die insgesamt 521 Zuschauer in der Auehalle. Dabei begann die Partie vielversprechend: Der NHC erwischte einen guten Start und ging früh mit 2:0 in Führung. Doch anschließend verloren die Gäste zunehmend den Zugriff auf das Spiel. In der Defensive bekam Northeim vor allem Julius Valentin Bausch, der insgesamt zehn Treffer erzielte, nicht in den Griff. Dabei erwischte NHC-Keeper Carl Beck keinen guten Tag und konnte gegen die effektive Gastgeber keinen einzigen Ball halten und wurde bereits im ersten Durchgang von Yannis Pätz ersetzt. Gleichzeitig ließ der NHC im Angriff zu viele klare Chancen ungenutzt. Die Gastgeber nutzten diese Schwächen konsequent aus und setzten sich Tor um Tor ab. Bis zur Halbzeitpause wuchs der Rückstand der Northeimer auf 13:20 an.

Nach dem Seitenwechsel zeigte der NHC jedoch Moral. Die Mannschaft trat deutlich engagierter auf, agierte defensiv aggressiver und kämpfte sich zurück in die Partie. Beim Stand von 19:21 war Northeim wieder in Schlagdistanz und hatte mehrfach die Möglichkeit, weiter zu verkürzen.
Doch in dieser entscheidenden Phase ließ der NHC erneut beste Chancen liegen. Statt den Anschluss herzustellen, riss der Faden wieder – Großenheidorn nutzte die Schwächephase eiskalt aus und zog innerhalb weniger Minuten wieder auf 27:20 davon. Dieser Rückstand erwies sich letztlich als zu groß.
In der Schlussphase gelang es dem NHC nicht mehr noch einmal entscheidend heranzukommen. So stand am Ende eine deutliche 27:34-Niederlage, durch die sich die Northeimer im Aufstiegsrennen ein Stück weit zurückwerfen. Nun hat der Northeimer HC wieder einen Punkt Rückstand auf den MTV Großenheidorn. In den zwei ausstehenden Spielen muss das Bätjer-Team auf einen Patzer der Gastgeber hoffen, um sich doch noch den Traum vom Aufstieg erfüllen zu können.

