Der Northeimer HC ist am Samstag um 19.30 Uhr beim MTV Großenheidorn in der Auehalle in Wunstorf zu Gast und kämpft im direkten Duell um den Aufstieg in die dritte Liga. SNNE hat vor dem Kracher mit dem Co-Trainer Tim Gerstmann gesprochen.

Die Ausgangslage vor dem direkten Duell ist klar. Drei Spieltage vor Schluss könnte der Northeimer HC mit einem Sieg einen großen Schritt Richtung Aufstieg machen und sich für einen starken Lauf im Jahr 2026 doch noch mit dem großen Ziel belohnen: „Vor Weihnachten haben wir selber schon gar nicht mehr dran geglaubt, dass wir noch die Chance auf den Aufstieg bekommen. Wir haben ein gutes Jahr 2026 gespielt und Großenheidorn hat uns die Chance gegeben, dass es zu dem Spiel kommt. Die Bedeutung des Spiels ist unerheblich groß und es ist das Spiel, wo wir die ganze Saison drauf hingearbeitet haben!“, so NHC-Co-Trainer Tim Gerstmann.

Dabei lief die Vorbereitung auf den Aufstiegskracher weitesgehend wie gewohnt ab. „Wir haben uns wie vor jedem anderen Gegner auch vorbereitet und haben die selben Abläufe wie vor einem normalen Spiel.“, erklärt Gerstmann. Eine Besonderheit gab es dennoch: Durch die Osterpause hatte das Trainerteam gleich drei Wochen Zeit, um die Mannschaft einzustellen. „Das kann gut sein, aber das kann auch schlecht sein – das trifft aber auch auf Großenheidorn zu“, so Gerstmann, der gemeinsam mit Cheftrainer Jürgen Bätjer auf einen vollbesetzen Kader bauen kann, in dem nur Finnian Lutze, der sich im Hinspiel schwer verletzt hat, fehlen wird.

Dass der MTV Großenheidorn bisher in der heimischen Halle weniger Punkte geholt hat, interessiert im Northeimer Lager wenig. „Die Statistik hatten wir bisher nicht so wirklich auf dem Schirm. Aber in so einem Spiel interessiert es nicht, was davor gewesen ist oder noch danach ist. In so einem Spiel werden beide Mannschaften brennen, alles reinlegen und versuchen das Spiel zu gewinnen. Da spielen Statistiken überhaupt keine Rolle“.

Im Hinspiel musste sich der Northeimer HC in der heimischen Halle mit 27:28 knapp geschlagen geben. Dennoch ist der Co-Trainer guter Dinge, dass man das im Rückspiel Revanche nehmen kann: „Wir haben uns im Hinspiel zu wenig gute Möglichkeiten im Angriff herausgespielt, müssen wir ein bisschen variabler und durchschlagskräftiger werden. Noch dazu müssen wir an der Chancenverwertung arbeiten – wir hatten im Hinspiel zu viele Phasen ohne Tor trotz guter Möglichkeiten. Wir haben uns da ein paar Sachen überlegt!“, gibt Gerstmann einen kleinen Einblick. Dabei ist die Mannschaft sehr motiviert, hat die Woche gut trainiert und von einer besonderen Anspannung ist noch nichts zu spüren. „Die Stimmung ist gut, wir haben eine gute Energie und ich bin mir sicher, dass wir am Samstag eine positive Anspannung haben werden!“, führt Gerstmann fort.

Zum Abschluss appeliert Tim Gerstmann an die Fans: „Lasst uns in Heidorn versuchen mit einer richtig geilen Stimmung ein Heimspiel draus zu machen, dass wir danach ordentlich feiern können – und dann im Heimspiel gegen Himmelsthür den Aufstieg dann richtig perfekt machen!“.

Der von PiPaPo gesponserte NHC-Fanbus startet um 16.30 Uhr an der Schuhwallhalle. Interessierte Fans können kostenlos mitfahren, noch dazu gibt PiPaPo Pizza für die Hinfahrt aus und die Mannschaft sponsert Freigetränke. Wer kurzfristig sich noch einen der wenigen Plätze sichern will, kann sich bei Oliver Kirch unter oliver.kirch@northeimerhc.de.

Foto: Florian Spieker