Mit einem 4:3-Sieg über den TuSpo Lamspringe ist der FC Sülbeck/Immensen am Samstag in das Jahr 2026 gestartet. Das Team setzte sich am Ende verdient durch, auch wenn es zwischendurch nach einer Niederlage aussah. 


Der Landesligist absolvierte am Freitagabend noch eine Crossfit-Einheit und vor dem Spiel noch eine Spinning-Einheit, um vor dem eigentlichen Spiel schon an die Grenze zu gehen. Von den zwei kräftezehrenden Einheiten merkte man aber nicht sehr viel, sondern die Sülbecker bestimmten das Duell gegen den Bezirksligisten. »Man merkte, dass es das erste Testspiel nach langer Zeit war. Die Jungs haben es aber dafür, dass wir die beiden Einheiten vorher gemacht, gut gemacht«, so Co-Trainer Marcel Rohra. Der Führungstreffer von Janne Ahrens (20.) war dementsprechend überfällig. Auch in der Folge ließen Ahrens und Jan-Niklas Grunert gute Chancen ungenutzt, um die Führung auszubauen. Der  Bezirksligist aus Lamspringe nutzte dann aber ein Fehler im Aufbau von Sülbecks Felix Burgmann aus, der sofort zum Ausgleich durch Andreas Buchsbaum führte (42.). Mit dem Remis ging es in die Halbzeit. 

Sekunden nach Wiederanpfiff war es dann erneut Janne Ahrens, der mit einem Traumtor aus rund 20 Metern seine Mannschaft wieder in Front schießen konnte.Während Sülbeck weitere Chancen ungenutzt ließ, zeigte sich Lamspringe effektiv und glich durch Jan-Mika Bartetzko (59.) aus. Auch in der Folge vergab Sülbeck durch Janne Ahrens, Daniel Junge, Jonas von Ohlen und Julian Weiß die Chance gleich mehrfach in Front zu gehen. Wie es im Fußball dann so ist, wurde die fahrlässige Chancenverwertung mit dem Rückstand durch Pascal Wunnenburg (81.) bestraft. Doch Sülbeck belohnte sich für eine ansprechende Leistung und drehte in den Schlussminuten das Spiel durch Julian Weiß (86.) und einem abgefälschten Freistoß von Paul Stremel (90.) zum 4:3-Siegtreffer. »Der Sieg war verdient. Wir hätten noch deutlich mehr Tore schießen müssen und haben noch sehr viele Fehler im Aufbauspiel gemacht. Dennoch können wir darauf aufbauen«, so Rohra, der glücklich darüber war, dass mit Frederik Wille, Julian Weiß und Noah Schröder drei A-Jugendliche eingesetzt werden konnten. »Das ist unser Weg«, führt Rohra fort.