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Der FC Eintracht Northeim gewinnt das Derby gegen den FC Sülbeck/Immensen durch den Treffer von Raphael Peinemann knapp mit 1:0. Vor 460 Zuschauern hätte der Aufsteiger mindestens einen Punkt verdient gehabt.
Die Gäste waren von Beginn an präsent, gewannen nahezu jeden Zweikampf und hatten große Torchancen zur Führung. Leon Niemann (9./17.) verpasste zunächst knapp den Führungstreffer, der knapp am Pfosten vorbeiging und zwang dann Eintracht-Keeper Tim Tautermann zu einer Glanzparade. Die Eintracht fand lange nichts ins Spiel und Tautermann konnte einen von-Ohlen-Freistoß aus der Luft pflücken. Erst nach über einer halben Stunde verzeichnete Northeim die erste Torchance und profitierte dabei von einem groben Abspielfehler von Jan-Niklas Grunert. Eintracht-Stürmer Dustin Braun, der Timo Lesch umkurvte, fand in diesem aber noch seinen Meister, als dieser sich lang machte.

Kurz vor dem Halbzeitpfiff scheiterte Sülbecks Luca Macke (43.) an Tim Tautermann, der sein Team vor einem Rückstand bewahren konnte. Aber auch Northeims Kian Salovic ließ kurz vor dem Seitenwechsel noch eine gute Chance liegen. Nach Wiederanpfiff prüfte erneut Niemann den Eintracht-Schlussmann. Im Gegenzug fiel dann das Tor des Tages: Northeim schaltete schnell um, steckte den Ball auf Peinemann (49.) durch, der cool blieb und aus abseitsverdächtiger Positon traf. Fortan wurde die Partie auf dem Feld, aber auch neben dem Feld deutlich hitziger. Ein Grund dafür war auch die überharte rote Karte gegen Sülbecks Jonas Warnecke (55.), dessen nachhakeln im vollen Tempo als Nachtritt/Tätlichkeit gewertet wurde.
Ein Tor zurück und ein Mann weniger, noch dazu der katastrophale Saisonstart des FC Sülbeck/Immensen, der sich aber trotz der ganzen Umstände nicht aufgab und eine tolle Moral in Unterzahl zeigte. Die Gäste versuchten mit zehn Mann zwar alles, aber die Northeimer Eintracht machte ihrer Defensivstärke alle Ehre, so dass Sülbeck nicht wirklich Durchschlagskraft entwickeln konnte. Als Northeims Keeper Tim Tautermann, der die stärkste Leistung bei der Heimelf zeigte, doch mal eine Flanke fallen ließ, war Sülbecks Daniel Junge zu überrascht und setzte den Ball über den Kasten. Die Eintracht hatte dann durch einen Konter noch die Gelegenheit den zweiten Treffer nachzulegen, doch ließ diesen liegen. Nach elf Minuten Nachspielzeit pfiff Schiedsrichter Marcel Schieffer die Partie, zum Jubel der Northeimer, dann ab.
