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Dass der Aufsteiger FC Sülbeck/Immensen nach Bekanntgabe des Auftaktprogramms nicht viele Punkte in den ersten vier Landesliga-Spielen holen würde, war zu erwarten, dass man aber so chancenlos ist, nicht unbedingt.
Nicht ohne Grund wurde der „Fehlstart des FC Sülbeck/Immensen“ zum Ding der Woche bei SNNE-Instagram gewählt. Vier Spiele, vier Niederlagen und 0:16-Tore – der Auftakt für den FC Sülbeck/Immensen lief denkbar schlecht. Doch zum Vergleich: In der letzten Saison sind auch der FC Eintracht Northeim (5:13-Tore) und SSV Nörten-Hardenberg (4:16-Tore) nach vier Partien mit null Punkten in die Saison gestartet. Beide schafften am Ende sportlich den Klassenerhalt.
FC-Saison beginnt in Volkmarode so richtig
Die vier Gegner, gegen die die Schnepel-Elf verloren hat, stehen nach vier Spieltagen unter den Top-6 in der Tabelle. Auch am Ende der Saison traut man den Teams einen Platz in dieser Region zu. Somit sollten die „stärkeren“ Gegner der Liga erst einmal erledigt sein. Ein Wendepunkt könnten die kommenden Wochen sein: Volkmarode (A), Vahdet (H), Northeim (A), SVG Göttingen (H) und Lengede (A) stehen als Gegner parat. Mannschaften, die wohl bis zum Ende der Saison auch unten mitspielen werden und gegen die der FC Sülbeck/Immensen zeigen muss, ob man die Qualität für die Landesliga besitzt oder eben nicht. „Wir wollen jetzt natürlich punkten. Wir werden ja jetzt nicht sagen, es war ne schöne Erfahrung, aber wir spielen dann nächste Saison doch lieber wieder gegen unsere Freunde aus Weende. Wir werden bis zum letzten Spieltag alles in die Waagschale werfen und gucken von Spiel zu Spiel was drin ist. Wir haben eine absolut gute Truppe zusammen, ob auf dem Platz oder mit dem Staff neben dem Platz. Jetzt heißt es natürlich auch mal abliefern und da nehme ich uns Spieler in die Pflicht. Wie viele Punkte wir am Ende haben werden? Mindestens ein Punkt mehr, um über dem Strich zu stehen. Weil mit dem Torverhältnis wird’s nichts mehr!“, nimmt FC-Fachwart Timo Lesch den Saisonstart mit Humor.
Dabei wird sich auch zeigen, was diese vier Ligaspiele mit der Sülbecker Mannschaft gemacht haben. In den letzten sieben Jahren gehörten Niederlagen nicht gerade zur Tagesordnung und müssen, obwohl sie zum Start in der Landesliga erwartbar gewesen sind, im erfolgsverwöhnten Sülbecker Umfeld erst einmal verkraftet werden. „Die meisten spielen ja schon so lange zusammen, da hatte unser Captain noch Haare auf dem Kopf. Die Truppe ist also sehr gefestigt und eine Einheit auf oder neben dem Platz. Natürlich hätten wir uns den Start auch schöner vorgestellt, aber jeder Einzelne wusste ja, was auf uns zukommt. Hinzu kommt natürlich dieses bärenstarke Programm zum Start. Da haben wir auch ordentlich Lehrgeld gezahlt gegen die Topteams der Liga. Es ist natürlich auch eine Bürde: Geschichte als erster Landesliga-Torschütze der Vereinsgeschichte zu schreiben, deswegen kriegt der erste Torschütze jetzt eine kleine Überraschung vom Fachwart. Eventuell hilft es ja den Knoten zu lösen“, lobt Lesch eine Belohnung für den ersten Torschützen aus.
Tiefpunkt in Bleckenstedt
Am vergangenen Sonntag erlebte man gegen Bovenden einen Klassenunterschied: 0:5 klingt am Ende heftig, doch eine Woche zuvor wurde in Bleckenstedt der bisherige Tiefpunkt erreicht, der noch schwerer wiegt als jede Klatsche. Trotz 60 minütiger doppelter Überzahl und einem Spielstand von 0:0 kassierte der FC gegen neun Leute eine 0:2-Niederlage und erspielte sich kaum eine Torchance. „Auf unseren Shirts zum Aufstieg stand Abenteuer Landesliga und so wie es nun mal ist, gibt’s in Abenteuergeschichten auch Rückschläge. Natürlich ist das ärgerlich. Aber dennoch denke ich, dass wir einiges daraus gelernt haben für die restliche Saison. Das Spiel ist abgehakt und jetzt geht’s mit Vollgas nach Volkmarode und dann bin ich mir sicher, dass die Presse sich mal ne neue Überschrift ausdenken muss. Wenn der Knoten erstmal platzt, ist einiges drin mit der Truppe und dann schauen wir mal am Ende der Saison, wie es aussieht. Aber wie hat ein alter Freund von mir schon immer gesagt hat: Hinten raus kackt die Ente!“, führt Lesch fort und blickt optimistisch in die Saison.
Trotz Landesliga, weiterhin 2x Training
Auch wenn die ersten vier Gegner zu der Landesliga-Spitze gehören, war der Klassenunterschied schon mehr als deutlich. Die Spitzenteams haben nicht nur eine andere fußballerische Ausbildung genossen, wie viele Spieler des FC Sülbeck/Immensen, sondern trainieren auch einmal mehr in der Woche. Trotz des Aufstiegs bleibt der FC beim Trainingsrhythmus von zwei Mal in der Woche: „Wir trainieren an beiden Tagen etwas länger und wollen es so auffangen. Bei uns erhält niemand eine Aufwandsentschädigung und da können wir nicht von unseren Spielern erwarten, mit Spiel vier Mal die Woche ihre Freizeit für Fußball zu opfern“, sagte Trainer Markus Schnepel bereits zu Saisonbeginn.
Wie geht es weiter?
Es beginnen die Wochen der Wahrheit für den Aufsteiger aus Sülbeck/Immensen. In den nächsten fünf Spielen kann der FC unter Beweis stellen, dass sie in die Landesliga gehören und ihre Ligatauglichkeit zeigen. Sollte das nicht gelingen, könnte es eine ziemlich nervenaufreibende Saison werden. Doch der Aufsteiger blickt optimistisch in die Zukunft und lässt die aufkommende Kritik, die auch von den eigenen Zuschauern kommt, nicht an sich heran. Kurz vor Ende des Deadline Days ist der FC auch nochmal auf dem Transfermarkt tätig geworden und konnte mit Sabian Alushi einen Spieler verpflichten, der zuletzt für die SG Bergdörfer und SVG Göttingen gespielt hat.

