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Die Oberliga-Frauen des FC Eintracht Northeim ringen dem Meisterschaftsfavoriten aus Lehrte beim 1:1 einen Zähler ab und waren sogar nah dran an einem Sieg. Beide Tore fielen erst in den Schlussminuten.
Die Gäste hatten im ersten Durchgang zwar mehr vom Spiel, bissen sich aber immer wieder die Zähne an der gut organisierten Eintracht-Abwehr von Anki Probst und Katha Knopf aus. So mussten die Gastgeberinnen, die mit der jungen Hannah Cohrs im Tor starteten, in einer chancenarmen ersten Halbzeit lediglich einen Pfostenschuss überstehen.
Nach dem Seitenwechsel wurde dann auch Northeim aktiver, so dass das Spiel mehr Chancen in der Folge zu bieten hatte. Während Northeim Glück hatte, dass die Gäste freistehend vor dem Tor den Ball verstolperten, hatte Johanna Gießler (63./66.) mit links und mit dem Kopf die Doppelchance auf die Führung. Aber auch Lehrte bekam eine Chance auf den ersten Treffer, den Cohrs aber verhindern konnte. Nach einer starken Hereingabe der frisch eingewechselten Greta Plamann (69.) kam die Lehrter Torfrau mit den Fingerspitzen vor der einschussbereiten Gesa Radtke an den Ball. Während bereits alles nach einem torlosen Remis aussah, gab es einen Freistoß für die Eintracht – Ella Pfister (87.) traf die Latte und Gesa Radtke stocherte den Ball im Nachschuss über die Torlinie. Die umjubelte Führung, die aber nur sieben Minuten Bestand hatte. „Es ist ein Bonuspunkt, aber trotzdem ärgerlich. Eigentlich ist es ein typisches 0:0-Spiel, aber nach der späten Führung muss man das Spiel eigentlich gewinnen. Gerade weil wir bei einer Überzahlsituation von 4 gegen 2 den Freistoß und dann den Gegentreffer kassieren“, berichtet Eintracht-Trainer Marcel David, dessen Team im nächsten Angriff nochmal einen Elfmeter hätte bekommen können. „Das hat er sich in der 96. Minute wohl nicht mehr getraut zu pfeifen. Unsere Stürmerin wird mit beiden Händen klar runtergezogen“, so David weiter.
