Der FC Eintracht Northeim unterlag am Sonntag beim SV Lengede mit 1:2, kann aber dennoch auf einen positiven Sonntag zurückblicken, obwohl man natürlich gerne sein eigenes Spiel gewonnen hätte.

Denn das Worst-Case-Szenario blieb aus. Aus der Oberliga steigt nur Vorsfelde in die Landesliga Braunschweig ab. Wenn zusätzlich auch Eintracht Braunschweig U23 abgestiegen wäre, dann hätte sich die Zahl der Absteiger von vier auf fünf erhöht. Nun bleibt es bei vier Absteigern. Da mit dem FC Helmstedt, Union Salzgitter und dem SSV Nörten (freiwilliger Rückzug) drei Absteiger bereits feststehen, wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit auch TuSpo Petershütte treffen. „Hütte“ verlor heute deutlich und hat zwei Spieltage vor Ende fünf Punkte Rückstand auf den FC Eintracht Northeim. Großen Grund zu zittern hat man am Rhumekanal also nicht mehr.

Das Spiel in Lengede war etwas symptomatisch für die gesamte Saison. Die Eintracht spielt bis zum gegnerischen 16er ganz gut mit, ist zum Teil überlegen, arbeitet sich gute Torchancen heraus, kann diese aber nicht verwerten, weil ein eiskalter Torjäger im Kader fehlt. So lief man erneut einem 0:2-Rückstand hinterher, den Alexander Knopf (90.) lediglich nur noch verkürzen konnte.