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Ärger vor dem Spitzenspiel am vierten Spieltag zwischen der SG Heisebeck/Offensen und dem SV Höckelheim. Da Heisebeck keine spielfähige Truppe zusammen bekommt, wollte die SG das Spiel verlegen. Höckelheim weigert sich aber. Besondere Brisanz bringt das Nachbarschaftsderby zwischen Hollenstedt und Sülbeck mit sich.
Mit drei Siegen nach drei Spielen ist sowohl die SG Heisebeck/Offensen als auch der SV Höckelheim blendend in die Saison gestartet. Am Sonntag sollte das bisherige Spitzenspiel zwischen den Mannschaften steigen. Doch die SG Heisebeck/Offensen kann zu dem Spiel wohl nicht antreten: »Wir haben aktuell acht verletzte und kranke Spieler. Somit werden wir Höckelheim keinen sportlich, fairen Wettkampf bieten können. Aktuell läuft die Abfrage noch nach Altherrenspielern. Ich finde es erschreckend, dass sich auf keine Verlegung eingelassen wird. Die sportliche Fairness wird von Höckelheim mit Füßen getreten«, schildert SG-Trainer Holger Erdmann (Titelfoto) SNNE telefonisch den Fall. Gerade in den 1. Kreisklassen, die jeweils nur mit zehn Mannschaften in die Saison gestartet sind, gibt es genug Ausweichtermine. Auf SNNE-Anfrage äußert sich auch der betroffene SV Höckelheim: »Wir haben das mit der Mannschaft besprochen und die Jungs haben sich dafür ausgesprochen, da wir aktuell alle Mann an Bord haben, zu spielen. Bei dem Nachholtermin kann es ja durchaus sein, dass wir dann keine Leute haben. Heisebeck hat ja die Möglichkeit aus der 2. Herren Spieler hochzuziehen«, begründet das »Sprachrohr« der Mannschaft Joachim Zych (SV-Fachwart) die Entscheidung das Spiel nicht zu verlegen. Ob die Partie jetzt stattfindet oder nicht wird bis zum Anpfiff offen gelassen.
Die Gefahr besteht, dass Höckelheim nach Heisebeck kommt und dann niemand auf dem Sportplatz sein wird. Dann können sie 30 Minuten warten und mit 5:0 und drei Punkten im Gepäck wieder nachhause fahren.
Holger Erdmann (Trainer SG Heisebeck/Offensen)
Ähnliche Personalprobleme hat die Denkershäuser Reserve, die am Sonntag das Gastspiel in Wahmbeck bestreiten muss. Der Verlegungswunsch wird von den Wahmbeckern erst heute Abend abschließend geklärt. Besondere Brisanz bringt das Nachbarschaftsderby zwischen der SG Hollenstedt/Stöckheim und der SG Sülbeck/Edemissen mit sich. Beide Mannschaften sind noch sieg- und punktlos. Während Jonas Seeger im Sommer von Hollenstedt nach Sülbeck gewechselt ist, wählte der Edemisser Marc Arnemann den umgekehrten Weg. Ein besonderes Spiel, mit einer besonderer Brisanz, da die Rivalen beide im Keller feststecken. Die FSG Leinetal hat in Edesheim die Moringer Reserve zu Gast. Während die FSG frisch ins Spiel reingehen kann, hat der SV Moringen II bereits die 90 Pokalminuten aus der heutigen Partien in den Knochen.
