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Die Northeimer Innenstadt wird am Sonntag wieder zur Laufstrecke: Beim Stadtlauf gehen Jung und Alt auf die Jagd nach schnellen Zeiten. Bereits mehr als 1250 Teilnehmer sind angemeldet – und durch die Nachmeldungen dürften noch einige hinzukommen. Wir geben den Überblick über Strecken, Startzeiten und Neuerungen.
Laufschuhe schnüren und ab auf die Strecke: Am Sonntag steigt die nächste Auflage des Northeimer Stadtlaufs. Start und Ziel befinden sich auf dem Münsterplatz, wo im Laufe des Nachmittags ordentlich Betrieb herrschen dürfte. Schon bis Mittwochnachmittag lagen mehr als 1.250 Anmeldungen vor. Und dabei wird es nicht bleiben, denn auch nach dem Ende der Online-Anmeldung sind Nachmeldungen vor Ort möglich. Ob am Ende sogar die Bestmarke aus dem vergangenen Jahr fällt? Damals wurden 1.786 Anmeldungen gezählt.
Bereits ab 11 Uhr können die Teilnehmer am Sonntag ihre Startnummern im Bürgersaal abholen. Wer das lieber schon am Vortag erledigen möchte, kann am Samstag zwischen 16 und 19 Uhr vorbeikommen. Um 13 Uhr beginnt die Begrüßung auf dem Münsterplatz, ehe zehn Minuten später die ersten Sportler auf die Strecke gehen.
Den Anfang machen um 13.10 Uhr der Wieter-Trail-Run über 21,44 Kilometer sowie der Walking-Lauf über fünf Kilometer. Danach steht zunächst der Nachwuchs im Mittelpunkt. Die Bambini starten um 13.20 Uhr über 550 Meter, gefolgt von den Läufen der U8 um 13.30 Uhr, U10 um 13.40 Uhr und U12 um 13.50 Uhr. Um 14.05 Uhr geht es für die U14 und U16 über 3,2 Kilometer. Anschließend folgen um 14.30 Uhr die 4,8 Kilometer und um 15.15 Uhr der Lauf über 9,6 Kilometer. Zum Abschluss steht um 16.15 Uhr die Teamstaffel für Firmen, Vereine und Schulen auf dem Programm. Fünf Läufer teilen sich dabei die acht Kilometer lange Strecke.
Kurzentschlossene können noch mitmachen
Auch ohne bisherige Anmeldung ist ein Start noch möglich. Nachmeldungen werden im Wettkampfbüro im Bürgersaal angenommen. Am Samstag ist dies ab 11 Uhr möglich, am Sonntag jeweils bis eine Stunde vor dem Start des gewünschten Wettbewerbs.
Mitten durch die Northeimer Innenstadt
Abgesehen vom Wieter-Trail-Run führen die Strecken durch die Innenstadt. Die jüngsten Teilnehmer absolvieren kleine Runden über 550 beziehungsweise 700 Meter. Ab der U12 wartet die bekannte 1,6-Kilometer-Runde. Vom Münsterplatz geht es über Zwinger, Obere Straße und Schaupenstiel zurück in Richtung Fußgängerzone. Je nach Wettbewerb wird die Runde mehrfach gelaufen. Über die 9,6 Kilometer müssen die Teilnehmer beispielsweise sechsmal herum.
21,44 Kilometer und 460 Höhenmeter
Deutlich anspruchsvoller wird es beim Wieter-Trail-Run. Die 21,44 Kilometer lange Strecke hat rund 460 Höhenmeter zu bieten und führt überwiegend abseits asphaltierter Straßen entlang. Mehr als die Hälfte der Distanz besteht aus Trails. Der höchste Punkt wartet am Wieterturm. Auf dem Weg dorthin und zurück können sich die Läufer an insgesamt vier Verpflegungsstellen versorgen.
Natürlich werden auch die schnellsten Teilnehmer ausgezeichnet. Die ersten Siegerehrungen finden nach dem 3,2-Kilometer-Lauf statt und umfassen auch die Nachwuchsklassen. Nach der abschließenden Teamstaffel folgen die Ehrungen für den Trail sowie die Rennen über 4,8 und 9,6 Kilometer und die Staffel.
Mehr Ordnung bei den Kinderstarts
Einige Veränderungen gibt es in diesem Jahr im Startbereich. Die Startlinie wird deutlicher mit einem Absperrband gekennzeichnet, damit für alle Teilnehmer klar ersichtlich ist, wo das Rennen tatsächlich beginnt. Auch bei den Kinderläufen wird nachgebessert. Eltern und Betreuer, die ihre Kinder begleiten möchten, starten hinter dem Feld. So sollen die jungen Teilnehmer vorne mehr Platz bekommen und ungestört loslaufen können. Zusätzlich sollen Bremsläufer die ersten Meter kontrollieren. Das Feld beginnt zunächst langsam, ehe das Tempo Stück für Stück erhöht wird. Dadurch soll insbesondere bei den Nachwuchsrennen mehr Ruhe in die Startphase kommen.
Eines steht damit schon vor dem ersten Startschuss fest: Am Sonntag wird es voll und sportlich in Northeim. Jetzt bleibt vor allem die Frage, wie viele Läufer am Ende tatsächlich dabei sein werden – und ob der Stadtlauf vielleicht sogar einen neuen Teilnehmerrekord aufstellt.
