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Besser hätte der Start in die neue Regionalliga-Saison für den Northeimer HC kaum laufen können. Sowohl die Damen als auch die Herren sind mit zwei Siegen gestartet. Am Sonntag steht ab 14.30 Uhr ein Doppelspieltag in der Schuhwallhalle an. Die HSG Rhumetal reist zum ATSV Habenhausen in die Nähe von Bremen.
NHC-Frauen – TuS Hollenstedt (So., 14.30 Uhr)
Für die Damen des Northeimer HC hätte der Saisonauftakt kaum besser verlaufen können. Zum Start wurde vor heimischem Publikum Wilhelmshaven bezwungen. Anschließend legte der NHC auch auswärts nach und gewann beim Mitaufsteiger in Lüneburg souverän mit sechs Toren Vorsprung. Der Lohn: 4:0 Punkte und Platz eins in der Regionalliga! Am Sonntag wartet nun die nächste Aufgabe. Um 14:30 Uhr empfangen die Northeimerinnen den TuS Jahn Hollenstedt. Die Gäste belegten in der vergangenen Saison den zehnten Tabellenplatz und stehen aktuell bei 2:2 Punkten. Für den NHC bietet sich damit die Chance, den perfekten Saisonstart auszubauen und gleichzeitig weitere wichtige Zähler für das große Saisonziel Klassenerhalt zu sammeln. Mit dem Rückenwind aus den ersten beiden Partien soll der zweite Heimsieg her. NHC-Trainer Carsten Barnkothe weiß allerdings um die Qualitäten des kommenden Gegners: „Sonntag um 14:30 Uhr empfangen wir eine starke Mannschaft, die über ein sehr offensives Deckungssystem verfügt und viele individuell starke Rückraumspielerinnen besitzt. Wir müssen in der Deckung sehr kompakt stehen und versuchen, über Gegenstöße zum Erfolg zu kommen.“
NHC-Herren – VfL Horneburg (So., 17 Uhr)
Auch die NHC-Herren haben mit 4:0 Punkten einen starken Saisonstart hingelegt und stehen derzeit auf dem dritten Tabellenplatz. Nach dem Heimerfolg im Derby gegen Alfeld folgte am vergangenen Spieltag ein echtes Ausrufezeichen: Beim Drittliga-Absteiger in Söhre setzte sich der NHC eindrucksvoll mit 36:28 durch. Am Sonntag dürfte die nächste echte Standortbestimmung folgen. Um 17 Uhr gastiert der VfL Horneburg im Schuhwall. Der Aufsteiger aus dem Landkreis Stade ist ebenfalls mit 4:0 Punkten gestartet und reist entsprechend selbstbewusst nach Northeim. Horneburg steht seit Jahren für eine hervorragende Nachwuchsarbeit. Unter anderem spielt die A-Jugend des Vereins in der 2. Bundesliga. Auch die Regionalliga-Mannschaft verfügt über viel junges Talent und dürfte dem NHC einiges abverlangen. „Auch wenn Horneburg ein Aufsteiger ist, bin ich mir sicher, dass sie nichts mit dem Abstieg zu tun haben werden. Die spielen richtig attraktiven Handball und sind ja auch mit zwei Siegen gestartet. Also für uns gleich das nächste Topspiel.“, so NHC-Co-Trainer Tim Gerstmann. „Horneburg überzeugt mit Tempo-Handball und das wird eine schwierigen Aufgabe für uns, diesen zu unterbinden. Wir hoffen, dass wir wie zuletzt in Söhre eine richtig gute Abwehr stellen und auch an die zweite Halbzeit in Söhre anknüpfen werden“, führt er fort. Die Northeimer um Spielmacher Willem Baumbach wollen ihre derzeit starke Form bestätigen und mit dem nächsten Heimsieg den perfekten Saisonstart fortsetzen. Dabei hofft der NHC erneut auf eine gut gefüllte und stimmungsvolle alte Schuhwallhalle, die beide Teams nach vorne treiben soll.
ATSV Habenhausen – HSG Rhumetal (So., 17 Uhr)
Die HSG Rhumetal steht am Sonntag vor der nächsten anspruchsvollen Aufgabe in der Handball-Regionalliga. Um 17 Uhr gastieren die Crocodiles beim Drittliga-Absteiger ATSV Habenhausen. Nach den Niederlagen gegen Bissendorf und Vorsfelde wartet die HSG noch auf die ersten Punkte. Zuletzt zeigte die Mannschaft allerdings bereits eine Leistungssteigerung. „Wir haben uns im letzten Spiel in allen Bereichen schon gesteigert. Da wollen wir weitermachen“, sagt HSG-Trainer Kai Kühn. Der Coach erwartet in Habenhausen eine schwere Aufgabe. Besonders auf den starken Schlüsselspieler im rechten Rückraum müsse seine Mannschaft achten. Zudem verfüge der ATSV mit einer 5:1-Deckung und zwei verschiedenen 6:0-Varianten über eine variable Defensive. Auch Justus Zänger sieht sein Team gefordert: „Wir wollen uns im Vergleich zu den letzten beiden Spielen weiter steigern und einfache Fehler vermeiden. In Habenhausen beim Drittliga-Absteiger steht uns natürlich eine große Herausforderung bevor.“ An die Hinni-Schwenker-Halle haben die Rhumetaler allerdings beste Erinnerungen: „Vor gut einem Jahr haben wir dort unseren Oberliga-Aufstieg gefeiert.“
Personell muss die HSG einige Ausfälle verkraften. Ole Bierwirth und Jannik Osteroth fehlen aufgrund von Bänderrissen längerfristig. Tizian Paul und Torben Schlappig sind privat verhindert. Hinter dem Einsatz von Jonas Althans steht wegen Knieproblemen noch ein Fragezeichen. Habenhausen ist mit einem Sieg und einer Niederlage in die Saison gestartet. Nach dem Auftakterfolg gegen Oldenburg unterlag der Drittliga-Absteiger zuletzt beim TuS Himmelsthür mit 25:31.
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