Die SVG Einbeck musste am Mittwochabend eine bittere Niederlage in Holtensen einstecken. Vor rund 100 Zuschauern verloren die Bierstädter mit 3:2 beim Aufsteiger.

Das Team von Trainer Amir Avmedovski kam gut in die Partie und verzeichnete durch Dustin Hoffmann (9./21.) zwei gute Chancen. Auf der Gegenseite war SVG-Keeper Gerrit Hennecke bei einem Freistoß von Marco Akcay (17.) zur Stelle. In der Folge boten sich die Teams, wie so oft auf dem kleinen Platz in Holtensen, ein wildes Hin und Her ohne das jemand Kontrolle über die Partie bekam. Nachdem die Gastgeber durch einen sehenswerten Kopfball von Miguel Bodenbach (34.) in Front gehen konnten und Killian de Paduanis (39.) nach einer vermeintlichen Notbremse vom Platz flog, drehte sich die Partie in Richtung TSV Holtensen »Eine sehr strittige rote Karte. Meiner Meinung nach war da von uns noch ein Spieler, der noch hätte eingreifen können. Das war ein sehr harter Platzverweis«, so SVG-Coach Amir Avmedovski. Mit dem knappen Vorsprung für den TSV Holtensen ging es die Halbzeit.

Mit der Überzahlsituation bestimmte der TSV nach dem Seitenwechsel das Geschehen und ließ die Bierstädter nicht aus der eigenen Hälfte heraus. Der Doppelpack von TSV-Torjäger Romano Weiß (63./65.) bedeutete die 3:0-Vorentscheidung. Doch der Wechsel von Ronald Rocha sowie der Dreifachwechsel von Stefan Salim, Maxime Schwensow und Christos Triantafillou brachte noch einmal frischen Wind in die Partie und die SVG Einbeck zeigte eine starke Moral. Durch die Tore der Einwechselspieler Rocha (69.) und Triantafillou (78.) keimte noch einmal Hoffnung auf. Auch weil Holtensens Marco Akcay (74.) mit gelb/rot vom Platz flog. Doch die Gastgeber schraubten in der Schlussphase gewaltig an der Uhr und zogen ein Foul nach dem anderen, um den Spielfluss zu unterbrechen. Mit Erfolg, die SVG verzeichnete nur noch eine gute Chance: Nach einer Ecke kam Ronald Rocha (89.) freistehend zur Großchance, die kurz vor der Torlinie geblockt wurde. Die Einbecker forderten zwar vehement Handelfmeter, doch Holtensens Ibrahim Koc hatte den Arm angelegt. Somit blieb es bei der knappen 2:3-Niederlage. Null Punkte aber dennoch sollte der Kampf und die gezeigte Moral Hoffnung für die nächsten Wochen machen. »Wir kämpfen uns überragend zurück, super Moral von meiner Mannschaft und am Ende wäre ein Punkt für uns verdient gewesen«, so Avmedovski weiter.

Mit zwei Treffern in das leere Tor hatte der Top-Torjäger der Liga, Romano Weiß, am Mittwochabend leichtes Spiel sein Torkonto auszubauen. Fotos: Yuna Heise

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